AG für ost- und westpreußische Landeskunde
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Arbeitsgemeinschaft für ost- und westpreußische Landeskunde

Dies academicus „Abgerissene Fäden“
am 23. Okt. 2025

Veranstaltungsort

Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81667 München
am 23. Oktober 2025, 14-18:00 Uhr

Referenten

Priv.-Doz. Dr. Tobias Weger (München)
Dr. Gudrun Wirtz (München)
PD Dr. Heinz Starkulla jr. (München)

Moderation

Professor Dr. Andreas Otto Weber (München)

Anmeldung erforderlich: 089-449993-0 telefonisch oder per E-Mail poststelle@hdo.bayern.de
Kooperationspartner der Tagung ist die Universitätsbibliothek der LMU.

Zum Thema

Achtzig Jahre ist es her, dass die Sieger des Zweiten Weltkriegs die deutschen Ostgebiete dauerhaft vom restlichen Deutschland abgetrennt haben. Nur wenige der hier lebenden Deutschen durften bleiben; für die große Mehrheit rissen durch Flucht und Vertreibung die Fäden zu ihrer angestammten Heimat ab. Die Arbeitsgemeinschaft für ost- und westpreußische Landeskunde der Ludwig-Maximilians-Universität München möchte in Zusammenarbeit mit dem Haus des Deutschen Ostens auf diesen jähen Riss zurückblicken, aber auch die Frage stellen, wieweit Fäden seither wieder angeknüpft werden konnten.

Dazu sind drei Referate geplant:

Einen Gesamtüberblick über diesen lebensverändernden Verlust gibt – exemplarisch auf Ostpreußen zugeschnitten – Priv.-Doz. Dr. Tobias Weger vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU.

Dr. Gudrun Wirtz, die Leiterin der Osteuropa-Abteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, stellt Kulturverluste im deutschen Osten am Beispiel der Universitätsbibliotheken Königsberg und Breslau dar.

Und den Zusammenbruch lokaler und regionaler Kommunikationsräume schildert Priv.-Doz. Dr. Heinz Starkulla, Institut für Kommunikationswissenschaft der LMU.

Zu den Referenten

Priv.-Doz. Dr. Tobias Weger, geb. 1968 in München, ist Historiker und Übersetzer. 2005 wurde er mit der Arbeit "'Volkstumskampf' ohne Ende? Sudetendeutsche Organisationen, 1945-1955" an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg promoviert. Als Angestellter am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg legte der 2016 seine Habilitationsschrift "Großschlesisch? Großfriesisch? Großdeutsch! Ethnoregionalismus in Schlesien und Friesland, 1918-1945" vor. Seit 2018 ist Tobias Weger wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKGS an der LMU.

Dr. Gudrun Wirtz studierte Slawische und Romanische Philologie und promovierte 1996 an der Universität Bonn. Seit 2006 leitet sie die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek und ist in zahlreichen wissenschaftlichen Gremien aktiv (CV Dr. Gudrun Wirtz).

Priv.-Doz. Dr. Heinz Starkulla jr. ist Vorsitzender der AG für ost- und westpreußische Landeskunde an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie Mitglied des Instituts für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Kommunikationsgeschichte und Propagandaforschung.

Professor Dr. Andreas Otto Weber lehrt Bayerische und Fränkische Landesgeschichte im Department Geschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.r ist Direktor des Hauses des Deutschen Ostens in München.

 

 

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